Jim Avignons PERMANENT HELLO auf der Berliner Liste 2017

Unter dem Titel „PERMANENT HELLO“ zeigt die Urban Art Section der Berliner Liste in Kooperation mit der Urban Spree Galerie eine Soloshow des in Berlin lebenden Künstlers Jim Avignon. Erleben Sie die fantasievolle Welt des Künstlers während der Berlin Art Week  vom 15. bis zum 17. September 2017 im Postbahnhof am Ostbahnhof, nur wenige Meter von seinem großen Wandbild an der East Side Gallery entfernt.

Jim Avignon, La Liberte
courtesy URBAN SPREE Galerie

Jim Avignon ist Maler, Illustrator und Konzeptkünstler. Immer wieder sucht er die Konfrontation mit dem Establishment und lässt dabei offen, ob er nun Pop-Art, Street-Art, ein Picasso on acid oder einfach nur der schnellste Maler der Welt sein will. Sein Markenzeichen sind leuchtende Farben, gelegentlich beißender Witz, unprätentiöses Material und ein schwindelerregender Output.

Jim Avignon, Human Nature
courtesy URBAN SPREE Galerie

Die Ausstellung „PERMANENT HELLO“ beschreibt in Bildern und Installationen den Spagat zwischen virtuellem und tatsächlichem Leben. Der Künstler thematisiert die schleichenden gesellschaftlichen Veränderungen durch das Internet und die sozialen Netzwerke sowie die tragischen, aber oft auch komischen Versuche des Menschen, mit dieser Technik Schritt zuhalten.

Jim Avignon, Installation

In den Avignons Motiven mischen sich Themen aus Politik und Gesellschaft, Kunst und Popkultur mit Figuren aus der Welt der Märchen und Fabeln. Tiere verkörpern menschliche Zustände. Hinter einer oft heiteren Grundstimmung lauert das Unbekannte. In Avignons Fantasiewelten stehen austauschbare Sonderlinge aus dem Katalog einer postmodernen Gesellschaft herum. Auf den lebhaft leblosen Ausdrücken ihrer Gesichtern spiegelt sich eine Mischung aus Gefühl, Langeweile, Unentschlossenheit und Resignation wider. Aus dem weiten Spannungsfeld von Kunst, Musik, Medien und Markt bezieht und überträgt der Künstler zentrale Konzepte seines Schaffens, wie zum Beispiel das Sampling, die Cover-Version oder die Gamification.

Jim Avignon lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Berlin. In den 1990ern war er vor allem durch seine zahlreichen Clubdekorationen als Maler der Technoszene bekannt. 2013 machte er von sich reden, als er in einem inszenierten Flashmob sein denkmalgeschütztes Bild an der East Side Gallery unerlaubt neubemalte. Geschwindigkeit und Veränderung waren schon immer zentrale Themen in seiner Arbeit. Bereits eine seiner ersten Ausstellungen im Jahre 1991 hieß „highspeedworld“.

www.berliner-liste.com

URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART

„Graffiti und Street-Art gehören zu Berlin und umgekehrt. Sie wirken hier wie eine lokale Kunstform: Dem Westen haben sie geholfen, die Mauer bunt zu halten. Sie gestalten und kommentieren seit der Wende den Wandel der Stadt. Welcher Ort könnte besser geeignet sein für diese internationale und niedrigschwellige Kunst?“, brachte es Tim Renner, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, auf den Punkt. Mitte 2017 wird URBAN NATION die ersten Besucher begrüßen können. Bis dahin wird das bestehende Gebäude in der Bülowstraße 7 komplett umgestaltet und umgebaut – und somit auf die große neue Aufgabe vorbereitet: Künstler und Kunstwerke sollen hier gebührend gewürdigt werden.

URBAN-NATIONTim Renner (Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten), Hendrik Jellema (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Berliner Leben), Markus Terboven (Vorstandsmitglied der Gewobag), Yasha Young (Direktorin URBAN NATION) und Thomas Willemeit (Founding Partner GRAFT) begrüßten die zahlreichen Gäste und Pressevertreter, die teils weite Anreisen in Kauf genommen hatten, um diesem Ereignis beizuwohnen. Denn der Baubeginn von URBAN NATION heißt für die Hauptstadt nicht nur, dass sie das erste deutsche Museum für Urban-Art bekommt, sondern auch, dass ein Stück Kunst- und Berliner Stadtgeschichte geschrieben wird.

Das Art Village 2013 am 6.+7. September 2013

Das Art Village auf dem Berlin Festival 2013 wird in diesem Jahr noch bunter, installativer und vielseitiger, als es das in den Jahren zuvor bereits war. Und vor allem wird es eines: noch mehr Dorf! Das Art Village auf dem Flugfeld Tempelhof nimmt seinen Titel dieses Jahr wörtlich und wird all das bieten, was auch ein Dorf in der Provinz hat: eine Kirche, eine Kneipe, ein Zirkuszelt für die Poeten, einen Marktplatz, eine Arena für Tanz und sogar ein Freibad samt Sauna. Das Art Village als Gesamtkunstwerk und jede dieser Installationen eine Kunstposition für sich.

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Church of Phonk
Kurator Jan Kage, in Berlin auch als Party-Arty-Diktator Yaneq bekannt, hat Various & Gould eingeladen, die Kirchenfenster zu gestalten, Nomad, das Altarbild zu malen, Christoph Krönke wird das Deckenfresko der knapp 100 qm messenden Installation gestalten, Maike Gräf die Skulpturen liefern, Stohead die Inschriften schreiben, Christian Awe die Außengestaltung der Fassade übernehmen, Poet die Kirche mit einem Graffiti bomben und Johannes Buss den Talar für Yaneq designen, der auf einer Videoinstallation von Hendrick van Meckenem seine Predigt halten wird: In einer Welt, in der niemand mehr an Götter glaubt, sind die Künste der letzte verbleibende Raum für Transzendenz.

Village Pub + Marktplatz
Neben jeder Kirche steht selbstverständlich eine Kneipe. Diese wird von 44Flavours aus altem Holz, Fensterrahmen und anderen „wertlosen“ Fundstücken gestaltet. Bosso Fataka, die Jeanne-Claude und Christos unter Berlins Street-Artists sorgen für die Möblierung des Marktplatzes, in dem sie Stühle, Sessel und Sofas, die sie als Sperrmüll im Straßenland finden, mit Frischhaltefolie verpacken. Daniel Chlubba stelt seine Dixiecuzzi, ein Pool bestehend aus zwei umgekippten Dixie-Klos, als Tauchbecken neben die Sauna, die in einen alten Feuerwehrwagen installiert werden wird.

Poetry Saloon, Doghouse und mehr
Der Poetry Saloon wird, wie im letzten Jahr, von Wolf Hogekamp, dem Grandsigneur der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene, gehostet und mit einigen der besten Vertreter der Zunft aufwarten. Anique Weve aus Rotterdam baut ihr Doghouse auf, eine Hundehütte, als kleinster Club des Festivals für maximal acht Gäste mit Musik und Freibier. Auf dem Art Market bieten Künstler Produkte feil. Und Quiet In The Corner, die im letzten Jahr den Spezialpreis der Jury für ihre Tanzperformance gewonnen haben, laden in die Tanzarena, die Nachts auch als Silent Arena fungiert. Für adäquate Beschilderungen im Art Village sorgen KLUB 7.

Art Prize
Auch dieses Jahr gibt es wieder mit 1000 €, 500 € und 250 € dotierte Preise für die gelungensten Arbeiten. Und auch der Young Talents Call findet seine Fortsetzung: Noch nicht etablierte KünstlerInnen sind eingeladen, sich mit ihren Konzepten zur Wandgestaltung einzubringen.

Das Art Village 2013 am 6.+7. September 2013
auf dem Tempelhof Airport im Rahmen des Berlin Festivals

STROKE Art Fair in Berlin – 3.-6.10.2013 in der Alten Münze

Was ist es, das eine Kunstmesse braucht? Das tosende Geräusch anfliegender Privat-Jet-Flotten, irritierende Live-Performances, ein ehrfürchtiges Line-Up?
Im Markt der Kunstmessen will jeder exklusiv, bahnbrechend und immer „mehr“ sein. Auf der Jagd nach Superlativen zieht man mit berüchtigten Namen in die Hochpreisschlacht und Rahmen aus schillernden Seifenblasen zieren die Scharade.  Doch wo bleibt die Kunst?

Seit 2009 stellt die STROKE Art Fair diese gängigen Kunstmarktmechanismen in Frage und setzt den Fokus wieder auf den Kern des Hamsterrads – die Kunst und ihre Künstler. Und das hautnah!

Vom 3. bis 6. Oktober 2013 kommt die STROKE Art Fair nun erneut nach Berlin.

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„Die STROKE Art Fair will die Besucher wieder zurück zum puren Kunstgenuss bringen. Abseits von wirtschaftlichem Kalkül finden sie sich inmitten eines umtriebigen Kunstgeschehens wieder und können die frische Farbe regelrecht riechen. Ganz egal ob Sammler, Kunstinteressierte oder Laien, auf der STROKE macht Kunst einfach Spaß“, so Marco Schwalbe, Creative Director der Messe.

Und genau diese Faszination des Kunsterlebens ist, was die Besucher der STROKE immer wieder aufs Neue fesselt. Ohne Berührungsängste oder akademischen Dünkel der Kunst und den Künstlern dahinter hautnah zu begegnen, das ist etwas was eine junge, lebendige Kunstmesse wirklich braucht.

STROKE Art Fair in Berlin – 3.-6.10.2013 in der Alten Münze

Münze Berlin Ehem. Staatliche Münze zu Berlin
Molkenmarkt 2
10179 Berlin

STROKE Urban Art Fair in Berlin – 13.-16.9.2012

Innerhalb von nur drei Jahren hat sich die STROKE zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Sie ist die erste Messe, die ihren Schwerpunkt auf urbane Kunst in all ihren verschiedenen Spielarten und Stilen legt.

Es lohnt sich sehr, sich die künstlerischen Positionen bei der STROKE anzusehen.

Öffnungszeiten
Donnerstag, 13. September 2012
Vernissage 19.00 – 00.00 Uhr / 10 EUR
Freitag, 14. September 2012
13.00 – 23.30 Uhr / 10 EUR (8 EUR Studenten)
Samstag, 15. September 2012
13.00 – 23.30 Uhr / 10 EUR
Sonntag, 16. September 2012
13.00 – 18.00 Uhr / 10 EUR

Dauerticket: 15 EUR
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: Eintritt frei

Ort
Postbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8 / 10243 Berlin