REVEALING – Ausstellung von Peer Kriesel

In der Soloausstellung „Revealing“ stellt Peer Kriesel seine Werke vom 9.3.2018 bis 6.4.2018 im mz project room maia zinc in Schöneberg aus. Zeichnungen, Malereien, Klecksereien und Übermalungen lassen den Betrachter im Innersten einer virtuellen urbanen Welt teilhaben.

„Autokorrektur“, Acryl auf Leinwand, 160cm × 240cm, 2018

Unter anderen Werken wird der Künstler eine sehr aktuelle großformatige Arbeit – „Autokorrektur“ (Diptychon, 160cm x 240cm) (Making-Of-Video), neue kleinformatige Arbeiten, wieder neue übermalte Fahrscheine sowie übermalte Air Berlin Tickets und die Arbeit „me so small“ präsentieren.


„Me so small“, Installation, 2017

Neu sind vor allem geometrische Formen, die in den Arbeiten dazugekommen sind und die die Figurenwelten teilweise zu verdecken scheinen, andere aber in den Vordergrund stellen. Der Betrachter wird nun mehr in das Bild hineingezogen und kann die neuen Elemente als Ruhepause für das Auge aber auch als schneidende Bedrohung der Figurenagglomerationen erleben.

Aufbruch I, Acryl auf Leinwand, 40cm × 30cm, 2018

Die geometrischen Elemente dienen als Stilmittel und bieten mehr Interpretationsraum für die Themenwelt des Datenüberflusses und der Digitalisierung, die den Künstler nach wie vor sehr beschäftigt.

Ausstellung: 9. März – 6. April 2018
Vernissage: 9.3.2018 | 19 – 22.00 Uhr

mz project room maia zinc
Projektraum und Galerie in Berlin-Schöneberg
Kyffhäuserstr. 16
10781 Berlin

Konstantin Dery

Bunte Bilder, tolle Kontraste – das dachten wir, als wir die Werke von Konstantin Dery gesehen haben.

Baumreste, 150 x 110 cm, Öl/Leinwand, 2015
Sonnenlicht streift rauen Boden, 120 x 170 cm, Öl/Leinwand, 2017

Im März sind einige Arbeiten von Dery im ARTGESCHOSS Berlin zu sehen.

Vernissage: 2. März 2017, 20 Uhr
Ausstellung: 2. – 31. März 2017
Öffnungszeiten: 11 – 16 Uhr

ARTGESCHOSS GALERIE
Schustehrusstraße 17
10585 Berlin
www.artgeschoss.com

JONAS BURGERT – ab 28.4. bei Blain Southern

Dachte Sie, 240cm x 180cm, 2016

Endlich ist es wieder soweit: Es gibt wieder Arbeiten vom Berliner Künstler Jonas Burgert live in Berlin zu sehen. Vom 29. April bis 29. Juli 2017 werden ausgwählte Werke von Burgert in deriner Ausstellung in der Galerie Blain Southern in der Potsdamer Straße gezeigt. Diese sollte man sich schon jetzt im Kalender merken!

Blain Southern
Potsdamer Straße 77–87
10785 Berlin

Lutz Brandt in der White Square Gallery

Sehenswert: Lutz Brandt mit seiner Ausstellung „Borderline“ vom 24. Juni bis 6. September 2016 in der White Square Gallery.

Lutz_Brandt_Nemo Little Nemo, 2014
Acryl auf Leinwand
140 x 160 cm

Mutter_Natur_2015__Acryl_auf_Lwd._160_x_180_cm_Kopie Der große Urknall der Mutter Natur, 2016
Acryl auf Leinwand
160 x 180 cm

Lutz_Brandt_Borderline-smlBorderline, 2015
Acryl auf Leinwand

Ausstellung „Borderline“ von Lutz Brandt

Zum Auftakt der Sommerausstellungsreihe präsentiert die White Square Gallery die retrospektive Ausstellung „Borderline“ von Lutz Brandt (*1938 in Berlin).

Die breite Berliner Bevölkerung kennt seit Jahrzehnten die zahlreiche Kunst-am-Bau bzw. Street-Art Projekte, mit denen Lutz Brandt im Laufe seines Lebens deutliche Spuren in Ost-  wie auch in West-Berlin  hinterlassen hat. Bekannt sind außerdem seine Bauprojekte, Poster-serien, Werbeplakate und Magazinillustrationen. Denn Lutz Brandt gab sich als Künstler nie mit einer einzigen Kunstgattung zufrieden. Er ist und war immer auf mehreren Feldern erfolgreich tätig: als Architekt und Bühnenbildner, als Designer und Gebrauchsgrafiker, als Zeichner und Maler.

Leicht schreitet Lutz Brandt über die Grenzen der Gattungen, vermischt und vertauscht sie und macht somit den Grenzübergang zum Sinnbild seiner Kunst. Nicht nur der künstlerische Prozess selbst ist davon betroffen, sondern auch seine Sujets. Meistens sind es die Grenzgebiete, die Situationen also, in denen verschiedene Welten auf einander treffen, sei es Tag und Nacht, Phantasie und Realität, Traum und Wachsein, Dichtung und Wahrheit.

Die Bilder der Ausstellung stammen aus verschiedenen Werkgruppen und Zeiten und sind stilistisch wie thematisch ganz unterschiedlich. Was jedoch ihnen allen innewohnt, ja sie vereint, ist die Ambivalenz des Dargestellten, die Fragilität des transportierten Zustands, die Umkehrbarkeit der bildimmanenten zeitlichen Abfolge. Die Situationen sind in beide Richtungen lesbar: was wir als ein konsequentes Ergebnis vermuten,  erscheint uns unter einer anderen Perspektive als Ursache.

So könnten die vielen bunten Bauteilchen der „Mutter Natur“ eine komplette Zerstörung der Welt bedeuten, aber genauso denkbar und fühlbar ist in diesem Bild die beinahe vollkommene kosmische Harmonie des Ganzen. Die purzelnde Figur des kleinen Jungen im „Little Nemo“ bringt die Welt des Alltags mit der Welt der Abenteuer zusammen. Die scheinbar banale Szene mit den Passagieren, die das Flugzeug verlassen, lässt genügend Platz für Interpretationen offen. Im Bild „Kobe“ verwandeln sich die Folgen der Erdbebenkatastrophe in eine eigenständige Struktur, die Ruhe und Ausgewogenheit ausstrahlt.

Und im Bild „Borderline“, das dieser Ausstellung seinen Namen leiht, zeigt der Künstler einen pseudorealen Grenzübergang, wie ihn sich jeder von uns vorstellt. Aber auch hier, wie überall sonst, überlässt der Künstler alle Fragen und Antworten dem Betrachter. Schließlich soll auch dieser seinen Beitrag zur Kunst leisten.

White Square Gallery
Kronenstraße 43 (am Gendarmenmarkt)
10117 Berlin-Mitte

Sebastian Osterhaus – Rolle vorwärts

Sebastian Osterhaus kraftvolle Malerei ist geprägt durch einen medien- und genreübergreifenden Diskurs, der Innovation in der Kunst des 21. Jahrhunderts einfordert.

Neuberliner_Öl-auf-Leinwand_90cm-x-145cm_2011Neuberliner_Öl-auf-Leinwand_90cm-x-145cm_2011

Neuberliner, Öl auf Leinwand, 145cm x 90cm, 2011

Nordlichtflimmern_Öl-+-Mixed-Media-auf-Leinwand_150-x-100cm_2013_k

Nordlichtflimmern, Öl + Mixed Media auf Leinwand, 150cm x 100cm, 2013

Eine Auseinandersetzung mit tages- sowie gesellschaftskritischen Geschehnissen findet ebenso Ausdruck, wie die bewusste Überspitzung von Rollenspielen und bühnenartigen Sequenzen. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier steht dabei im Mittelpunkt seiner Arbeit. Nicht selten dient sein tierisches Bildpersonal der Verkörperung, Beschreibung und bewussten Überzeichnung des Menschen. Sebastian Osterhaus setzt bewusst auf eine klassisch anmutende Malerei, die bei genauerer Betrachtung den innovativen und spielerischen Einflüssen keine Grenzen setzt. Er kombiniert stilvoll und gekonnt die lange als minderwertig beurteilten Urban-Art-Sprachmedien mit klassischer Malerei und fordert den Betrachter geradezu heraus, sich mit einem komplexen Angebot an Denkanstößen, Fragestellungen und Selbstanalysen auseinander zu setzen.

Sebastian Osterhaus lebt und arbeitet in Münster.

Ausstellungsdauer: 10.06.2016 – 16.07.2016

artfein GALLERY
Hornstr. 20
10963 Berlin

 

Ausstellung: Der feine Riss – Haus am Lützowplatz

Der feine Riss. Zeitgenössische Malerei auf dem historischen Feld

Mit: Ernie Luley Superstar, Franziska Maderthaner, Nguyen Xuan Huy, David Nicholson, Axel Pahlavi, Deborah Poynton, Till Rabus, René Schoemakers, Christoph Steinmeyer und Alex Tennigkeit

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Till Rabus, Ikebana #4, 2008, Öl auf Leinwand, 240 x 190 cm, Courtesy Galerie Michael Haas, Berlinder-feine-riss-06-nicholson

David Nicholson, Melancolia, 2007, Öl auf Leinwand, 208 x 135 cm, Sammlung Sander / The Sander Collectionder-feine-riss-05-schoemakers

René Schoemakers, Dystopia VII b, 2016, Acryl auf Leinwand, 180 x 130 cmDeborah Poynton, Morality Play II, 2008, Öl auf Leinwand, 250 x 200 cm, SØR Rusche Sammlung, Oelde/ Berlin

Deborah Poynton, Morality Play II, 2008, Öl auf Leinwand, 250 x 200 cm, SØR Rusche Sammlung, Oelde/ Berlinder-feine-riss-03-nguyenNguyen Xuan Huy, Waiting until the Sun sets, 2015, Öl auf Leinwand, 220 x 450 cm, Courtesy Galerie Rothamel

Die Ausstellung „Der feine Riss – Zeitgenössische Malerei auf dem historischen Feld“ bringt Malerinnen und Maler zusammen, die das Medium an klassische künstlerische Techniken binden und zugleich das historische Gewicht der Gattung mit einer radikal subjektiven Schaffenshaltung beantworten. Das handwerkliche Ethos malerischer Durcharbeitung als extrem zeitaufwändige künstlerische Praxis steht dabei in antagonistischer Spannung zur nervösen, flüchtigen Komplexität unserer heutigen Kultur, wie sie sich auf unterschiedlichen Ebenen in den Werken niederschlägt.

Eröffnung Donnerstag 23. Juni 2016, 19 Uhr

Weitere Informationen: http://www.hal-berlin.de/ausstellung/der-feine-riss/

Haus am Lützowplatz
Lützowplatz 9
10785 Berlin

Anya Janssen bei janinebeangallery

Der Ausgangspunkt für die Ausstellung „Retroactive“ ist ein lang gehegter Wunsch der Künstlerin Anya Janssen: Die Idee einer Ausstellung ihrer Schlüsselarbeiten – von Kunstwerken, die als bedeutende Zäsuren im Œuvre von Janssen herausstechen. Dies sind Gemälde, die nachfolgenden als Referenzen dienten, um sie zu organisieren, verbinden und der Bedeutung oder dem Konzept einer Serie quasi als Generalschlüssel zu dienen.

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„Double Barrelled “, Öl auf Leinwand, 230 x 160 cm, 2009

Anya Janssen entschied sich, ein „Best of“ ihrer Gemälde der verschiedenen Serien der vergangenen 20 Jahre ihrer Schaffenszeit auszustellen. Von den Selbstporträts der Serie „Animal Urge“, den eineiigen Zwillingen in „Double-Edged“, dem wilden Mädchen in „The Shapeshifter“ zu den verstorbenen Bewohnern in „The House“.

Eine reine Retrospektive bedeutet im Kontrast zur gegenwärtigen Arbeit eines Künstlers eher eine Bestandsaufnahme, einen passiven Rückblick auf seine Vergangenheit. „Retroactive“ hingegen bezeichnet einen aktiven, lebendigen Bezug zur Gegenwart und eine Schnittstelle zum zukünftigen Schaffen der Künstlerin.

Anya Janssen lebt und arbeitet in Arnhem, Niederlande. Ihre Kunstwerke werden weltweit ausgestellt und sind Teil von vielen Sammlungen, darunter das Museum of Modern Art Arnhem, DELA, ABN/AMRO, Diesel, Delta Lloyd, Ohra und Menzis. 

Ausstellung: 11. Juni – 20. August 2016 

janinebeangallery
Torstrasse 154
10115 Berlin

Online-Katalog als PDF

Uwe Wittwer in der Galerie Judin

Sehenswert zum Gallery Weekend Berlin 2016Uwe Wittwer (Malerei) mit seiner Ausstellung „Im Widerschein – Scherben“ – 30. April – 18. Juni 2016 – in der Galerie Judin in der Potsdamer Straße.

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Der Schweizer Uwe Wittwer (*1954) unter­läuft und hin­terfragt in sei­nen Gemälden, Aquarel­len und Inkjets die Sehge­wohn­hei­ten und Erwar­tun­gen des Betrachters. Ihre berü­ckende Schön­heit und Sinnlichkeit sind häufig nur ein Lock­mit­tel und machen bei nähe­rer Betrach­tung dem laten­ten Horror Platz, der hin­ter den Fas­saden der Gutbür­ger­lichkeit lauert. Mehr lesen…

Ausstellung „Im Widerschein – Scherben“
30. April – 18. Juni 2016

Vernissage: Fr., 29.4.2016

Galerie Judin
Potsdamer Straße 83
10785 Berlin

Fiona Rae

Die Bilder von Fiona Rae erinnerten uns zunächst irgendwie an blumige Ornamente auf Schatullen aus dem Schwarzwald. Beim genaueren Hinsehen entsteht aber eine ungeheure Dynamik in den Bilder von Rae. Wild, gestisch und doch kompositorisch perfekt platzierte Striche formen die Arbeiten von Fiona Rae.

Fiona Rae, Figment 2c, 2015, Öl auf Leinwand, 61 x 49.5 cm

Fiona Rae, Figment 2c, 2015, Öl auf Leinwand, 61 x 49.5 cm

Fiona Rae Figment 1a, 2015, Öl und Acryl auf Leinwand, 61 x 49.5 cm

Fiona Rae Figment 1a, 2015, Öl und Acryl auf Leinwand, 61 x 49.5 cm 

 

Fiona Rae wird vertreten durch die Buchmann Galerie Berlin.

Buchmann Galerie Berlin
Charlottenstrasse 13
10969 Berlin

www.buchmanngalerie.com

Peter Stauss

Der Künstler Peter Stauss wurde 1966 in Sigmaringen geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Stauss ist scheinbar inspiriert durch die Menschheit. Damit portraitiert er die Gesellschaft als groteske Welt – schräge Gestalten zeigen Szenen mit überfetten Muskeln, Bodybuilding und Junk Food. Uns gefallen die Arbeiten sehr!

Peter Stauss: DUSCHE, 2015, Öl auf Holz, 220 x 170 cm

Peter Stauss: DUSCHE, 2015, Öl auf Holz, 220 x 170 cm

 

Peter Stauss: MENU, 2015, Öl auf Holz, 220 x 170 cm

Peter Stauss: MENU, 2015, Öl auf Holz, 220 x 170 cm

 

Peter Stauss: Aschram, 1999 Öl auf Leinwand, 190 x 170 cm

Peter Stauss: Aschram, 1999  Öl auf Leinwand, 190 x 170 cm

 

Der Künstler Peter Stauss wird vertreten durch die Galerie carlier | gebauer.

carlier | gebauer
Markgrafenstraße 67
D-10969 Berlin