paper positions berlin – 26.–29. April 2018

Neue Location: Kunstmesse paper positions berlin zieht nach Mitte

Die paper positions berlin findet in diesem Frühjahr zum zweiten Mal statt und zieht in den eindrucksvollen Lichthof des ehemaligen Telegraphenamtes in der Jägerstraße in Berlin-Mitte. Wie im letzten Jahr wird die Messe auch 2018 wieder parallel zum Galerienwochenende in Berlin veranstaltet.

Vom 26.–29. April 2018 zeigen 46 ausgewählte internationale Galerien aus 11 Ländern ihre wichtigsten Positionen aus zeitgenössischer und moderner Kunst mit Fokus auf dem Material Papier. Zu sehen sind Zeichnungen, Collagen, Scherenschnitte, Texte, Fotografien, Künstlerbücher und Objekte in einem offenen Ausstellungsformat.

Indem die Messe auf klassische Kojen verzichtet, wird der Charakter einer großen Gruppenausstellung unterstrichen. Die räumliche Gestaltung bietet den Besuchern in besonderer Weise sowohl einen offenen Überblick als auch die Möglichkeit, einzelne künstlerische Werke im gegenseitigen Dialog wahrzunehmen.

Die rund 1000 qm große Halle in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom liefert der paper positions berlin ideale Voraussetzungen für die erweiterte Umsetzung ihres Messekonzeptes.

Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom
Französische Straße 33a-c
10117 Berlin


Paper Positions Basel:
Neue Kunstmesse für Arbeiten auf Papier

Auf der Paper Positions Basel präsentieren vom 12.–17. Juni 2018 rund 30 ausgewählte internationale Galerien herausragenden Positionen zeitgenössischer und moderner Kunst mit Fokus auf dem Medium Papier. Im zentral gelegenen Ackermannshof werden Zeichnungen, Collagen, Scherenschnitte, Fotografien, Künstlerbücher und Objekte gezeigt. Die Paper Positions erweitert damit das Spektrum der in Basel gezeigten Kunst erstmals um diesen Schwerpunkt.

Die Veranstalter wollen, dass dieses besondere Genre innerhalb der Kunst auch in dieser so wichtigen Woche konzentriert in den Mittelpunkt gestellt wird. Dabei sollen jene Galerien und die von ihnen vertretenen Künstler eine Präsentationsmöglichkeit bekommen, die sich dem Medium Papier mit all seinen spezifischen Besonderheiten, seiner Fragilität und seiner enormen Vielseitigkeit widmen. Papier steht meist am Anfang des künstlerischen Schaffensprozesses und bietet das kleine, zarte Format ebenso wie die komplexe Collage oder die große Skulptur. All das soll die Paper Positions sichtbar machen.

Im Sinne ihres ganz auf die meist sensiblen Exponate zugeschnittenen Messekonzepts ohne klassische Kojen setzen die Organisatoren bewusst auf eine salonartige Situation mit fortlaufenden Ausstellungswänden. Ebenso unterstreicht die begrenzte Anzahl der Aussteller den Charakter einer großen Themenausstellung. Die räumliche Gestaltung bietet den Besuchern sowohl einen offenen Überblick als auch die Möglichkeit, sich einzelnen künstlerischen Werken unmittelbar zu nähern und sie im wechselseitigen Dialog wahrzunehmen.

Der Ackermannshof in der St. Johanns-Vorstadt im Zentrum, in fußläufiger Entfernung zur Art Basel und unmittelbarer Reichweite des Parcours ist für die erste Paper Positions Basel eine ideale Location, die darüber hinaus bereits seit Jahrhunderten mit dem Werkstoff Papier verbunden ist. Mit seinen Ursprüngen im 13. Jahrhundert und seiner bewegten Entstehungs- und Nutzungsgeschichte vereint der Gebäudekomplex architektonische Elemente verschiedenster Epochen. Einst als Fischerhäuschen begonnen, wurde der Ackermannshof in der Blütezeit des Baseler Buchdrucks zur Druckerei umgebaut. Nach zwischenzeitlicher Umnutzung führte ab der Mitte des 20. Jahrhunderts die Genossenschaft Volksdruck die Tradition weiter und für kurze Zeit hatte auch Künstler Dieter Roth hier Wohnung und Atelier.

Das Team der paper positions hat in den letzten Jahren bereits erfolgreich Kunstmessen in München und Berlin etabliert. Auch in Basel setzt es auf die Qualität prägnanter künstlerischer Positionen und lädt das internationale Publikum zum Entdecken und Wiederentdecken ein.

paper positions basel
12.–17. Juni 2018

Ackermannshof
St. Johanns-Vorstadt 19-21
4056 Basel
Schweiz

www.paperpositions.com

REVEALING – Ausstellung von Peer Kriesel

In der Soloausstellung „Revealing“ stellt Peer Kriesel seine Werke vom 9.3.2018 bis 6.4.2018 im mz project room maia zinc in Schöneberg aus. Zeichnungen, Malereien, Klecksereien und Übermalungen lassen den Betrachter im Innersten einer virtuellen urbanen Welt teilhaben.

„Autokorrektur“, Acryl auf Leinwand, 160cm × 240cm, 2018

Unter anderen Werken wird der Künstler eine sehr aktuelle großformatige Arbeit – „Autokorrektur“ (Diptychon, 160cm x 240cm) (Making-Of-Video), neue kleinformatige Arbeiten, wieder neue übermalte Fahrscheine sowie übermalte Air Berlin Tickets und die Arbeit „me so small“ präsentieren.


„Me so small“, Installation, 2017

Neu sind vor allem geometrische Formen, die in den Arbeiten dazugekommen sind und die die Figurenwelten teilweise zu verdecken scheinen, andere aber in den Vordergrund stellen. Der Betrachter wird nun mehr in das Bild hineingezogen und kann die neuen Elemente als Ruhepause für das Auge aber auch als schneidende Bedrohung der Figurenagglomerationen erleben.

Aufbruch I, Acryl auf Leinwand, 40cm × 30cm, 2018

Die geometrischen Elemente dienen als Stilmittel und bieten mehr Interpretationsraum für die Themenwelt des Datenüberflusses und der Digitalisierung, die den Künstler nach wie vor sehr beschäftigt.

Ausstellung: 9. März – 6. April 2018
Vernissage: 9.3.2018 | 19 – 22.00 Uhr

mz project room maia zinc
Projektraum und Galerie in Berlin-Schöneberg
Kyffhäuserstr. 16
10781 Berlin

URBAN NATION MUSEUM in der Bülowstraße in Berlin

URBAN NATION MUSEUM eröffnet mit Besucheransturm: Tausende Kunstbegeisterte kommen zum Eröffnungsfest in der Bülowstraße

In Berlin ist mit dem URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART eine bislang einzigartige Plattform für urbane Kunst entstanden. Nach vier Jahren Planung öffnete das Gebäude in der Bülowstraße am Samstagabend zum ersten Mal seine Türen für Besucher. Die Umgebung verwandelte sich mit 50 Spots, darunter Installationen, Wandgemälde und andere Interventionen, in eine Open-Air-Galerie. Insgesamt wollten über 13.000 Menschen das Spektakel auf der Straße und 7.000 Personen das Museum selbst sehen. Mit dabei: Die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters, der Regierende Bürgermeister Michael Müller und weitere prominente Gäste.

„UNique. UNited. UNstoppable.“ – unter diesem Motto steht die erste Ausstellung, kuratiert von der Künstlerischen Leitung Yasha Young, des URBAN NATION MUSEUM FOR CONTEMPORARY ART, die bereits am Eröffnungswochenende Tausende von Besuchern anzog. Nach einer Begrüßung durch Dr. Christopher Vorwerk, dem Kaufmännischen Direktor des Museums, machten Festreden der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und der Direktorin Yasha Young den Auftakt des Eröffnungsabends am 16. September. Anschließend öffneten sich um 19 Uhr die Museumstüren für alle Interessierten, die bereits eine lange Schlange entlang der Bülowstraße bildeten. Insgesamt strömten mehr als 13.000 Personen am Wochenende des 16. und 17. Septembers auf die Artmeile entlang der Bülowstraße und 7.000 Neugierige in das neue Haus für zeitgenössische urbane Kunst.

Auch die weltbekannte Fotojournalistin Martha Cooper war persönlich dabei, als die ersten Besucher das Museum betraten. Ihr ist ein ganzer Raum im Museum gewidmet: die Martha Cooper Library. Darin ist ein bedeutender Teil ihrer Sammlung zu finden, den sie URBAN NATION überlassen hat und der künftig zu Forschungszwecken zur Verfügung steht. Ihre Fotografien sind die ersten Zeugnisse der Urban Art und dokumentieren deren Entstehung seit den 1970er Jahren.

Eine einzigartige Sammlung
150 Werke etablierter Künstler und Newcomer werden seit dem Wochenende im URBAN NATION MUSEUM ausgestellt und wurden hierfür speziell angefertigt. Ein Aufmerksamkeits-magnet war für die ersten Besucher in der Bülowstraße 7 etwa das in die Originalmauer hineingearbeitete reliefartige Männerporträt des portugiesischen Künstlers Vhils. Auch vor dem farbenprächtigen Werk der Berliner Künstlerin Mimi S. blieben viele Kunstinteressierte stehen und tauchten in die Komplexität der Figurenzusammenstellung ein. Motive von Szene-Ikonen wie Shepard Fairey oder The London Police wurden im URBAN NATION MUSEUM bewundert. Ziel des zehnköpfigen Kuratorenteams unter der Leitung von Yasha Young war es, die verschiedenen Stile, Techniken und Entwicklungen der Szene abzubilden.

Bereits die gemeinsam mit dem Architektenteam von GRAFT entwickelten Räumlichkeiten sind eine Attraktion: Der Betrachter erlebt beim Laufen über die brückenartige Highline die Kunstwerke aus verschiedenen Perspektiven. Durch die besondere Architektur des Raumes mit einem Boden aus Asphalt begibt sich der Museumsbesucher auf eine Entdeckungstour – ebenfalls eine Anlehnung an das Erlebnis auf der Straße.

Besucher der Artmeile füllten die Bülowstraße
Voller Höhepunkte war auch das Programm, das die Besucher vor dem Museum erwartete. Kurz vor 19 Uhr enthüllten drei Fassadenkletterer am Giebel des Museumsgebäudes ein Kunstwerk der französischen Streetart-Ikone Invader, sein größtes in Berlin. Direkt danach tanzte unter dem U-Bahn-Viadukt die weltbekannte Breakdance-Gruppe „Flying Steps“. Eine Installation des spanischen Künstlers Gonzalo Borondo aus Glas und Licht ließ ein geisterhaftes Pferd durch den Raum traben. Neben weiteren Installationen und Plastiken, darunter ein Affenfelsen des Berliner Künstlerduos Herakut, waren Hausfassaden von Urban-Art-Künstlern kreativ in Szene gesetzt worden. Einige konnten live beim Sprayen beobachtet werden. Auch der Sonntag bot den Gästen der Artmeile außergewöhnliche Kunst-Performances, wie etwa die der polnischen Häkel-Künstlerin Olek oder der bekannten südafrikanischen Künstlerin Faith 47. Außerdem machten eine Skater-Rampe, Open-Air-Yoga und Graffiti-Workshops das Wochenende zu einem bunten Quartierfest, das von der Wohnungsbaugesellschaft Gewobag unterstützt wurde.

Mehr als eine Ausstellung
Michael Müller und Monika Grütters zeigten sich in ihren Reden begeistert über die Bereicherung der Berliner Kulturlandschaft. Insbesondere da das URBAN NATION MUSEUM mehr als eine reine Ausstellungsfläche sein wird: In ihrer Eröffnungsrede betonte Yasha Young, dass das Haus die Geschichte der Urban Contemporary Art erzählen und bewahren will. Auch die Unterstützung neuer Künstler gehört zu den Kernzielen von URBAN NATION. Darüber hinaus steht der Austausch mit der Nachbarschaft und die Vermittlung von Kultur und Kunst im Fokus des neuen Museums: Insbesondere Jugendliche sollen auf diese Weise inspiriert und gefördert werden.

Bis ins nächste Jahr können Besucher die aktuelle Ausstellung genießen, dann wechseln die Werke. Auch die Fassade des Museums wird immer wieder neu gestaltet werden – mobile Fassadenelemente machen dies möglich. Das Haus wird so selbst zum Kunstwerk im Stadtraum. Ein Bildband unter dem Titel „The Making of URBAN NATION“ erzählt auf rund 100 Seiten die Vision, Entstehungsgeschichte und bisherigen Projekterfolge des Museums. Das Buch kann im Museum käuflich erworben werden. Geöffnet ist das URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART ab sofort dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Wir verlosen zwei Goodie-Bags mit kleinen Überraschungen anlässlich der Eröffnung des URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART. Die Gewinner stehen fest, sind benachrichtigt und die Bags raus! Vielen Dank fürs Mitmachen… Namen und Anschrift nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 6.10.2017/24 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die zwei GewinnerInnen werden anschließend per Mail benachrichtigt.

URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART

Bülowstraße 7
10783 Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Berliner Liste 2017 – 15.–17. September 2017 im Postbahnhof

Am Donnerstag, 14. September, öffnet im Postbahnhof am Ostbahnhof die Kunstmesse Berliner Liste ihre Tore. Bereits zum vierzehnten Mal präsentiert die Entdeckermesse ein breites Spektrum internationaler zeitgenössischer Kunst zu erschwinglichen Preisen. Auf 4.000 Quadratmetern zeigen 90 Aussteller aus 34 Ländern und fünf Kontinenten neben Malerei, Zeichnung und Druckgrafiken auch Skulpturen, Installationen, Medienkunst sowie Fotografie und Urban Art. Die Messe ist ein Besuchermagnet sowohl für junge Kunstliebhaber, die hier zum Teil ihre ersten Kunstkäufe tätigen, als auch für etablierten Sammler, die hier ihre Kollektionen erweitern oder neue Talente entdecken.

Alias, (fake)Smile, courtesy OPEN WALLS GALLERY
Peer Kriesel, Maskenball, courtesy the artist
Andrey Kezzyn, Klimt 1, courtesy the artist

Noch nie war das Angebot an Ausstellern so international wie in diesem Jahr. Dabei reicht das Spektrum von der Präsentation junger, aufstrebender osteuropäischer Kunst aus Russland, Rumänien, Weißrussland, Estland und der Ukraine über Präsentationen aus nahezu allen west- und südeuropäischen Ländern bis zu Ausstellern aus Kanada, den Vereinigten Staaten und Israel. An den Messeständen aus dem asiatischen Raum kommender Teilnehmer erwartet die Besucher neben zeitgenössischer buddhistischer Thangka-Kunst und moderner Keramikkunst aus Japan, Taiwan und Hong Kong auch ein spannender Einblick in die Kunstszene der Philippinen. Square Rock.aus London zeigt eine Schau rund um die Star Wars Saga entstandener Werke, die ukrainische Künstlerin Natalia Ohar thematisiert die Vergangenheit und die gegenwärtigen Realitäten in ihrer Heimat, und die von der Open Walls Gallery präsentierte französische Künstlerin Madame Moustache kreiert mit einem feinen Gespür für das Thema Geschlechteridentität komplexe Collagen mit Schnurrbart tragenden Mädchen.

Jean-Pierre Kunkel, Pool No. 10, oil on canvas, courtesy Galerie Marion Stoeter
ANTHONY KNAPIK-BRIDENNE, SONIC MASC, courtesy SQUARE ROCK LTD.
Levalet, De le profondeur de la superficie, courtesy OPEN WALLS GALLERY
TRAVIS DURDEN,YODEA ANGEL, courtesy SQUARE ROCK LTD.
Chris Lo, Piano, courtesy Giant Year Gallery

Gleichzeitig bietet die Berliner Liste eine einzigartige Plattform für die lebendige Berliner Kunstszene. Neben hier beheimateten Galerien und Projekten zeigen vor allem eine Vielzahl von Künstlern, wie vielfältig und spannend die Kunstproduktion in der Hauptstadt sein kann. Das Spektrum reicht von großen Wandtableaus der Künstlerin Anna Vonnemann, über die Textil-Plastiken von Nina Krüger-Schmale und gesellschaftskritischen Wimmelbildern und Fahrschein-Übermalungen von Peer Kriesel bis zu den als „Neo Grotesque“ bezeichneten Arbeiten des interdisziplinären Geschichtenerzählers Dante Galic.

Liebhaber der Fotokunst sollten keinesfalls den Besuch der Photography Section verpassen. Zu den Arbeiten, die man hier bewundern kann, gehören die abstrakten Farbwelten des Berliner Fotografen Henry Landers, die Fotografien aus der Surreal-Pop-Serie von Dr. Helge Paulsen oder die Fotografien bizarrer Inszenierungen des russischen Kunstfotografen Andrey Kezzyn. Ein weiteres Highlight, die Fotokunst von Mujaheda Khowajazeda, die von der wechselvollen und erschütternden Geschichte ihrer Heimat Afghanistan erzählt, mit klarem Blick vornehmlich Frauen porträtiert, und ihnen somit ein Gesicht und eine Stimme gibt.

Für ein interdisziplinäres Messeerlebnis steht das Projekt The Temple, ein Gesamtkunstwerk der Künstler Vera Kochubey und Mischa Fanghaenel in Kollaboration mit AP Entertainment. Zum Eröffnungsabend präsentiert The Temple eine audiovisuelle Licht- und Kunstinstallation mit Live Painting und Contemporary Dance Performance des russischen Tänzers und Choreografen Valentin Tszin musikalisch begleitet von der Berghain-Ikone DJ Rødhåd.

Und erstmals gibt es in diesem Jahr zur Berlin Art Week auch eine limitierte Berliner Liste Edition. Die Idee passt perfekt zum Profil der Entdeckermesse, getreu dem Motto: Jeder sollte in der Lage sein, ein Kunstwerk mitzunehmen. Ausschließlich im Rahmen der Messe werden, beim Leipziger Kunstverlag Posterlounge produzierte, hochwertige, auf die kleine Auflage von zehn Exemplaren limitierte und signierte Drucke von zehn aufstrebenden Künstlern zu einem erschwinglichen Verkaufspreis von 100 Euro angeboten.

BERLINER LISTE – Die Entdeckermesse für zeitgenössische Kunst

15. – 17. September 2017 | Opening Donnerstag 14. September 2017, 18:00 – 22:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Freitag – Samstag: 13:00 bis 22:00 Uhr
Sonntag 11.00 bis 19:00 Uhr

Postbahnhof am Ostbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin

Eintritt: Tagesticket 13 €, Tagesticket ermäßigt 9 €, beides inkl. Katalog
Zum Opening am Donnerstag, 14. September, 18.00 – 22:00 Uhr, ist der Eintritt frei.

www.berliner-liste.com

Jim Avignons PERMANENT HELLO auf der Berliner Liste 2017

Unter dem Titel „PERMANENT HELLO“ zeigt die Urban Art Section der Berliner Liste in Kooperation mit der Urban Spree Galerie eine Soloshow des in Berlin lebenden Künstlers Jim Avignon. Erleben Sie die fantasievolle Welt des Künstlers während der Berlin Art Week  vom 15. bis zum 17. September 2017 im Postbahnhof am Ostbahnhof, nur wenige Meter von seinem großen Wandbild an der East Side Gallery entfernt.

Jim Avignon, La Liberte
courtesy URBAN SPREE Galerie

Jim Avignon ist Maler, Illustrator und Konzeptkünstler. Immer wieder sucht er die Konfrontation mit dem Establishment und lässt dabei offen, ob er nun Pop-Art, Street-Art, ein Picasso on acid oder einfach nur der schnellste Maler der Welt sein will. Sein Markenzeichen sind leuchtende Farben, gelegentlich beißender Witz, unprätentiöses Material und ein schwindelerregender Output.

Jim Avignon, Human Nature
courtesy URBAN SPREE Galerie

Die Ausstellung „PERMANENT HELLO“ beschreibt in Bildern und Installationen den Spagat zwischen virtuellem und tatsächlichem Leben. Der Künstler thematisiert die schleichenden gesellschaftlichen Veränderungen durch das Internet und die sozialen Netzwerke sowie die tragischen, aber oft auch komischen Versuche des Menschen, mit dieser Technik Schritt zuhalten.

Jim Avignon, Installation

In den Avignons Motiven mischen sich Themen aus Politik und Gesellschaft, Kunst und Popkultur mit Figuren aus der Welt der Märchen und Fabeln. Tiere verkörpern menschliche Zustände. Hinter einer oft heiteren Grundstimmung lauert das Unbekannte. In Avignons Fantasiewelten stehen austauschbare Sonderlinge aus dem Katalog einer postmodernen Gesellschaft herum. Auf den lebhaft leblosen Ausdrücken ihrer Gesichtern spiegelt sich eine Mischung aus Gefühl, Langeweile, Unentschlossenheit und Resignation wider. Aus dem weiten Spannungsfeld von Kunst, Musik, Medien und Markt bezieht und überträgt der Künstler zentrale Konzepte seines Schaffens, wie zum Beispiel das Sampling, die Cover-Version oder die Gamification.

Jim Avignon lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Berlin. In den 1990ern war er vor allem durch seine zahlreichen Clubdekorationen als Maler der Technoszene bekannt. 2013 machte er von sich reden, als er in einem inszenierten Flashmob sein denkmalgeschütztes Bild an der East Side Gallery unerlaubt neubemalte. Geschwindigkeit und Veränderung waren schon immer zentrale Themen in seiner Arbeit. Bereits eine seiner ersten Ausstellungen im Jahre 1991 hieß „highspeedworld“.

www.berliner-liste.com

Berlin Art Week: art berlin art fair 2017

Die neu gegründete art berlin ist eine Kooperation der abc art berlin contemporary und der Art Cologne. Als Weiterentwicklung der abc findet die Kunstmesse im September 2017 erstmalig statt und präsentiert rund 110 internationale und nationale Galerien aus 16 Ländern in der Station am Gleisdreieck. Neben junger sowie etablierter zeitgenössischer Kunst gibt es auf der art berlin Kunst der Moderne zu entdecken.

Während der 4-tägigen Laufzeit lädt die art berlin zu einem dichten Programm aus Veranstaltungen ein, die in Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerinnen und Künstlern entwickelt werden. Das Programm umfasst Talks, Atelierbesuche, und Spaziergänge auf dem Messegelände und in der Stadt. Am Freitagabend bieten die an der art berlin teilnehmenden Berliner Galerien die Möglichkeit ihre Ausstellungen bis 21 Uhr zu besuchen.

14. September:
12 – 16 Uhr Preview

16 – 20 Uhr Opening
15. September: 11 – 19 Uhr
16. September: 11 – 19 Uhr
17. September: 11 – 16 Uhr

art berlin
STATION – BERLIN

Luckenwalder Straße 4 – 6
10963 Berlin

U-Bahn Gleisdreieck (U1, U2)

Weitere Infos unter www.artberlinfair.com

 

Berlin Art Week: POSITIONS Berlin Art Fair 2017

Vom 14. – 17. September 2017 präsentiert die POSITIONS Berlin Art Fair 84 ausgewählte internationale Galerien aus 15 Ländern mit ihren prägnantesten künstlerischen Positionen der zeitgenössischen und modernen Kunst.

Für ihre vierte Ausgabe kehrt die Messe in die 6.500 qm große Halle der Arena Berlin zurück und bietet somit erneut eine zentrale Lage direkt an der Spree.

Mit einem attraktiven Rahmenprogramm, Sonderausstellungen und weiteren Veranstaltungen bereitet die POSITIONS Berlin Art Fair die ideale Umgebung, um die internationalen Besucher im offiziellen Rahmen der Berlin Art Week zu empfangen.

Weitere Informationen über Rahmenprogramm, Öffnungszeiten etc. finden Sie bitte hier.

POSITIONS Berlin Art Fair
Arena Berlin
Eichenstraße 4
12435 Berlin

MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART zur Langen Nacht der Museen

Kurz vor seiner Eröffnung machen eine Ausstellung im Production Office von URBAN NATION sowie Live-Paintings in der Bülowstraße am 19. August 2017 neugierig auf das kommende URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART.

Es ist eine Premiere vor der Eröffnung: Erstmals bei der Langen Nacht der Museen in Berlin dabei, lädt das URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART zum Rückblick und zur Vorschau auf das kommende Museum ein.
Die Ausstellung von Arbeiten der bisherigen Project-M/-Reihe am 19. August findet im Production Office, Bülowstraße 97, statt. Darin präsentiert der australische Künstler James Reka eine Retrospektive der Werke, die in den letzten vier Jahren im Rahmen der Reihe Project M/ entstanden sind. Die Ausstellungsreihe war und ist ein Herzstück der Arbeit von URBAN NATION unter der künstlerischen Leitung von Yasha Young. Sie sorgte in der nationalen wie internationalen Kunstszene für äußerst positive Resonanz. Eingebunden sind Werke von Szene-Größen (u.a. Shepard Fairey und Daan Botlek) und Newcomern. Wie beim bald eröffnenden Museum wird auch in der Langen Nacht die Straße als Referenz und Ausstellungsort eingebunden: Vor der Tür des URBAN NATION Production Office können die Besucher unter dem Motto „Beyond Bülowstraße“ beim nächtlichen Live-Painting neuer Wandgemälde zusehen.

Die Neugier auf das kommende URBAN NATION MUSEUM FOR CONTEMPORARY ART, das am 16. September eröffnet, befeuern ab 18 Uhr Yasha Young, Künstlerische Direktorin, und der Kaufmännische Direktor Dr. Christopher Vorwerk. In der Bülowstraße 97 informieren sie über das Museumskonzept und die geplanten Aktionen zum Eröffnungswochenende.

37. Lange Nacht der Museen 2017
19. August 2017, ab 18:00 Uhr
URBAN NATION Production Office
Bülowstraße 97, 10783 Berlin

Programm

18:00 Uhr
Begrüßung
und Informationen zur Museumseröffnung von URBAN NATION am 16. September 2017 durch Yasha Young, Künstlerische Museumsdirektorin, sowie Dr. Christopher Vorwerk, Kaufmännischer Museumsdirektor.

18:00 bis 2:00 Uhr
Ausstellung „Beyond Bülowstraße // Project M/ 2013–2017“

18:00 bis 2:00 Uhr
Performance Live-Painting unter dem Motto „Beyond Bülowstraße“ (Ort: mehrere Fassaden auf der Bülowstraße, Berlin)

Weitere Infos unter www.urban-nation.com

REVALUE: Peer Kriesel in der okazi gallery

Peer Kriesel nutzt nicht nur klassische Leinwände, sondern verschiedenste Materialien, häufig Printprodukte als Bildträger, die in ihrer ursprünglichen Funktion ausgedient haben. In seinen Arbeiten verwendet er unter anderem entwertete Fahrkarten, abgelaufene Eintrittskarten und Einladungen zu Ausstellungseröffnungen. Auf ein besonderes Medium konnte er auf der Fashion Week im Januar zurückgreifen, als er seine Bilder der US-Couture Designerin Julianna Bass zur Verfügung stellte. Auf den exzentrisch-schönen Kleidern und Blusen finden sich seine Werke vergrößert übertragen und seriell geprintet wieder. Kriesel faszinieren die unterschiedlichen Bildträger, weil sie für eine kurze Lebensdauer, bspw. für die Fahrt von A nach B oder für einen Veranstaltungsbesuch, gestaltet wurden. Sie erzählen uns dennoch ganze Geschichten, denn jede Fahrt hatte einen Anlass und jeder Kinobesuch oder Besuch einer Ausstellung hinterlässt eine Erinnerung.

Komisch – nicht?
Acryl/Aquarell/Pigmenttusche auf Pappe
29,7cm × 21,4cm
2016

Im Juni zeigt Peer Kriesel eine Reihe von Arbeiten in der okazi gallery in Berlin-Friedrichshain!

Im Rahmen dieser Ausstellung sind ausgewählte aktuelle Arbeiten zu sehen– u.a. auch neue Übermalungen von BVG-Tickets sowie eine Reihe an noch nie gezeigten Einzelzeichnungen aus seinem Fundus!

Vernissage: Freitag, 2. Juni 2017, 19 Uhr

http://www.peerkriesel.de

http://instagram.com/peerkriesel
http://peerkriesel.tumblr.com
http://facebook.com/peerkriesel
http://twitter.com/kriesel

okazi gallery
Türrschmidtstraße 18
10317 Berlin

www.okazigallery.com

PS: Am Sonntag nach der Vernissage ist Peer kriesel zudem wieder mit einem Stand auf der Open Air Gallery auf der Oberbaumbrücke vertreten. Dort wird es wieder limitierte Drucke und Schnäppchen geben.

Konstantin Dery

Bunte Bilder, tolle Kontraste – das dachten wir, als wir die Werke von Konstantin Dery gesehen haben.

Baumreste, 150 x 110 cm, Öl/Leinwand, 2015
Sonnenlicht streift rauen Boden, 120 x 170 cm, Öl/Leinwand, 2017

Im März sind einige Arbeiten von Dery im ARTGESCHOSS Berlin zu sehen.

Vernissage: 2. März 2017, 20 Uhr
Ausstellung: 2. – 31. März 2017
Öffnungszeiten: 11 – 16 Uhr

ARTGESCHOSS GALERIE
Schustehrusstraße 17
10585 Berlin
www.artgeschoss.com