Berlin Art Week 2015

Die Berlin Art Week ist der Berliner Kunstherbst – die ganze Stadt stellt ihre Kunst aus. Unzählige Veranstaltungen und Ausstellungen sind in der Woche vom 15. bis 21. September zu besichtigen – auch wenn nur eine kleine Auswahl von Ausstellungen wirklich offiziell zur Berlin Art Week zählen wie z.b. die abc oder Positions, gibt es noch mehr interessante Positionen Berliner Künstler zu erleben wie z.B. auf der Berliner Liste.
Im Berliner Herbst öffnen aber auch die kleinsten Galerien und Projekträume Ihre Türen und Berlin wird wieder zur Kunsthauptstadt der Welt.

Es ist ein großer gemeinsamer Abend, mit dem die vierte Berlin Art Week in diesem Jahr eröffnet. Am Dienstag, 15. September von 18 – 22 Uhr laden die Berlinische Galerie, die Deutsche Bank KunstHalle und die KW Institute for Contemporary Art zu Ausstellungseröffnungen unter dem thematischen Dach STADT/BILD zusammen mit der Nationalgalerie, die an diesem Abend das EisblockHappening von Allan Kaprow aus dem Jahr 1967 wiederaufleben lässt, ein. Auch die beiden Kunstvereine n.b.k. und nGbK eröffnen Ihren Ausstellungen zum Auftakt der Berlin Art Week: Der Neue Berliner Kunstverein n.b.k.) widmet sich in Kooperation mit der Berlinischen Galerie dem vielfältigen Wirken des Galeristen und Ausstellungsmachers René Block und eröffnet „Ich kenne kein Weekend. Aus René Blocks Archiv und Sammlung“. Gleichzeitig ist erstmals im Showroom des Vereins die Arbeit von Gustav Metzger „Mass Media – Today and Yesterday (1972/2015)“ zu sehen. Thomas Hirschhorn wiederum markiert mit seiner Intervention „6 Feuer“ den Auftakt einer Reihe von Außenprojekten mit internationalen KünstlerInnen an der Außenfassade.
Die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) eröffnet mit „Redemption Jokes“, eine Ausstellung, die die Verbindung zwischen Humor und Kritik in der zeitgenössischen Kunst untersucht. Wieder den patriarchalen Ernst geht es um den Einsatz von Humor – auch darum, kulturellen Phobien die Stirn zu bieten. Zur Eröffnung gibt es ab 21:30 Uhr das DJ Set Studio Spektral & Special Guest Kurt Ernst im Innenhof. Der Schinkel Pavillon lädt zu einem Empfang anlässlich der Ausstellung des USamerikanischen Künstlers Paul McCarthy ein, dessen Interesse dem Echo von Absurdität und Pathos gilt.

Am Mittwoch Abend eröffnet die Berliner Liste, am Donnerstag Abend dann die abc und Positions.

Erleben Sie die Kunst hautnah – jetzt vom 15. bis 21. September 2015! Danach natürlich auch!

Mehr Infos über die Berlin Art Week finden Sie unter: www.berlinartweek.de

RÖMER + RÖMER bei Michael Schultz

Das Berliner Künstlerpaar RÖMER + RÖMER hat drei Jahre an seiner kommenden Einzelausstellung in der Galerie Michael Schultz gearbeitet.

Ab dem 10. Oktober 2015 werden ihre neuen Werke dort unter dem Titel „Wo ist eigentlich GESTERN?“gezeigt.

Römer + Römer - Shower Tower Oase, triptych, 2 x 7,50 m, Öl auf Leinwand, 2014Römer + Römer – Shower Tower Oase, triptych, 2 x 7,50 m, Öl auf Leinwand, 2014

Römer + Römer - Party-Löwe, 180 x 300 cm, Öl auf Leinwand, 2014Römer + Römer – Party-Löwe, 180 x 300 cm, Öl auf Leinwand, 2014

Das deutsch-russische Duo lässt sich von absurden Zusammenkünften der Gesellschaft wie beispielsweise Festivals wie dem legendären Festival Fusion (ФУЗИОН) inspirieren. In ihren großformatigen Gemälden präsentieren Sie Ihre Positionbis zum 14. November 2015 in der Galerie Michael Schultz in Charlottenburg.

Ausstellung: 14.10. – 14.11.2015

Galerie Michael Schultz

Mommsenstraße 34
10629 Berlin

 

Axel Void in der BC Gallery

Axel Void ist 1986 in Miami geboren. Im Alter von 3 Jahren zogen seine Eltern mit ihm nach Spanien, wo er aufwuchs. Axel Void ist stark inspiriert von der klassischen Malerei und Zeichnung und kam als Jugendlicher im Alter von 13 Jahren mit der Graffiti Szene in Berührung. Void studierte Kunst in Contemporary Art institutions und Fine Art schools in Cádiz, Granada und Sevilla.

2010 zog der Künstler nach Berlin, wo er für drei Jahre lebte und arbeitete, zog dann aber wieder in seine Geburtsstadt Miami zurück.

Seite Arbeiten, die man auf seiner Website sehen kann, sind höchst spannend!

Jetzt sind einige seiner Werke zu sehen in der Ausstellung
„SEHNSUCHT“ – A SOLO EXHIBITION BY AXEL VOID

Ausstellung: 16. Juli bis 15. August 2015
Vernissage: 16. Juli 2015, 18–22 Uhr

BC GALLERY
Libauer Straße 14
10245 Berlin
www.bcgallery.de

Maik Wolf bei Michael Schultz

Verlassene Orte haben manchmal etwas Geheimnisvolles an sich. Etwas Ungewohntes, Unwirkliches. Wenn es zu still ist, zu einsam, wirkt zuweilen auch unsere gewohnte Lebenswelt unecht und zieht uns zugleich magisch an. Wir schauen genauer hin, spüren und hinterfragen. „Wenn man Wirklichkeit beobachtet, wird sie schnell surreal. Magisch ist Realität sowieso“ sagt Maik Wolf, der vom 4. Juli bis 29. August 2015 mit seiner Ausstellung TECHTOTEM in der Galerie Michael Schultz zu sehen ist.

Maik Wolf, Techtotem Prognostikon 2, 2014, Öl auf Leinwand, 100 x 70 cmWolfs Werke zeigen surreal anmutende Momente unserer Lebenswelt: verlassene Stadtansichten, architektonische Ensembles, karge Landschaften in fahles, künstliches Licht getaucht. Als Inspiration dienen ihm eigene Fotografien und digitale Skizzen sowie seine Phantasie. Während seine früheren Werke noch wirklichkeitsgetreuere Darstellungen zeigen, enthalten seine späteren Arbeiten zunehmend surreale Arrangements. So finden sich inmitten von Landschaften einzelne Buchstaben, Formen, Symbole, Zahlen in unterschiedlicher Größe und ohne erkennbaren Bezug. Nichts ist fremd im Einzelnen, die Kombination jedoch gibt Rätsel auf, gleich Projektionsflächen des Unterbewussten, das zwar Vertrautes hervorbringt, es jedoch für unser Bewusstsein oft verschlüsselt hält. Die Titel sind ebenso sowohl komplex als auch rätselhaft und spielen auf den Bildinhalt an. Seine neueste Serie „Vexiere“ referieret an Vexierspiele (lat. vexare „plagen“), Rätselspiele, die gelöst, entwirrt oder sinnvoll zusammengesetzt werden sollen. Wie überdimensionale Bauklötzen für Riesen liegen die Formen, Buchstaben und Zahlen umher, laden ein, mit ihnen zu spielen. Seine Werke schaffen neue Wirklichkeiten, in denen wir als ihre Betrachter uns verorten, Raum gewinnen für Reflexion und beginnen, auch in der heutigen Schnelllebigkeit unseres Alltags, Leere zu fühlen, Stille zu ertragen und mit ihrer surrealen Rätselhaftigkeit, das zu hinterfragen, was wir als gewohnt empfinden.

Maik Wolf studierte an der Hochschule für Kunst und Design in Halle und an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellung vom 4. Juli 2015 bis 29. August 2015
Vernissage: Samstag, 4. Juli 2015, 19 Uhr

Galerie Michael Schultz
Mommsenstraße 34
10629 Berlin

Bild: Maik Wolf, Techtotem Prognostikon 2, 2014, Öl auf Leinwand, 100 x 70 cm / PR Galerie Michael Schultz

XXI. Rohkunstbau: Apokalypse – 21.6. bis 6.9.2015

Vom 21. Juni 2015 bis 06. September 2015 ist die Ausstellung Rohkunstbau zum Thema „Apokalypse“ zu sehen. Auf Schloss Roskow im Landkreis Potsdam-Mittelmark werden vor historischer Kulisse weitgehend ortsspezifische Arbeiten von elf Künstler/innen aus acht Nationen gezeigt. Rohkunstbau ist zu einer Institution geworden, die man als Kunstinteressierter in Berlin unbedingt besuchen sollte.

Im Fokus der Auseinandersetzung mit der Apokalypse steht der Übergang: in jedem Ende liegt ein neuer Anfang. Die Themenwahl für den XXI. Rohkunstbau knüpft lose an Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ an: Vielmehr als um eine exakte Interpretation der „Götterdämmerung“, dem vierten und letzten Teil des „Ring“, geht es darum, Wagners Gedanken vom Ende und dem darauffolgenden Neubeginn aufzugreifen. Seit 2011 steht Wagner Pate für die Ausstellungsthemen von Rohkunstbau. Nachdem bereits Künstler/innen eingeladen wurden zu den Themen Macht (2011), Moral (2013) und Revolution (2014) zu arbeiten, folgt 2015 „Apokalypse“.

Die Apokalypse fügt sich als Thema an diesen Ort. Hans-Hermann von Katte, Mitglied der Familie von Katte, die das Schloss 1723 hatte erbauen lassen, wurde 1730 auf Befehl von König Friedrich I. hingerichtet, nachdem von Katte dem Sohn des Königs zur Flucht vor seinem Vater verholfen hatte. Bis 1945 hing das Richtschwert im Schloss, die Künstlerin Christiane Möbus bezieht sich in ihrer Arbeit darauf.

Der Thematik von Untergang und dem darauffolgenden Neuanfang haben sich die teilnehmenden Künstler/innen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln genähert. Die künstlerischen Auseinandersetzungen kreisen um Themenfelder wie Familie, Macht, gesellschaftliche Verhältnisse, Naturkatastrophen oder dem Kreislauf des Lebens. 11 Künstler/innen – 10 verschiedene Positionen und Auseinandersetzungen zum Thema „Apokalypse“, ein spannender Rundgang an einem besonderen Ort.

XXI. Rohkunstbau: Apokalypse

Ausstellungszeitraum: 21. Juni bis 06. September 2015
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 12-18 Uhr
Eintritt: 8 EUR, ermäßigt 5 EUR
Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt. Schüler/innen, Studierende, Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger/innen, sowie Schwerbehinderte erhalten Ermäßigung gegen Vorlage des entsprechenden Nachweises.
Bewohner/innen aus Roskow erhalten gegen Vorlage ihres Ausweises ebenfalls den ermäßigten Eintrittspreis.

Alle weiteren Informationen unter www.rohkunstbau.de

Kulturschloss Roskow
Dorfstraße 30
14778 Roskow

Bild: Philipp Lachenmann, Pleyades Series (Polyeder_3), 2015 Foto: © Philipp Lachenmann – Courtesy of the artist

Opening on the foam – 19.–21.6.2015 – Impressionen

Die Ausstellung Opening on the foam – als Pop-Up-Ausstellung vom 19. bis 21. Juni 2015 – zeugt vom Fortleben der Romantik in der zeitgenössischen Kunst und verweist auf die wechselvolle Geschichte von Schloss Sacrow. Sie verbindet Romantik und aktuelle Politik, lässt Bildtraditionen von Schönheit, Sehnsucht und Verklärung als Träger von Momenten latenter Gewalt im 21. Jahrhundert auftreten.

Mit: Hicham Berrada, Julius von Bismarck, Thea Drechsel, Sven Drühl, Felix Kiessling, Fabian Knecht, Andreas Mühe, Maximilian Rödel, Julian Rosefeldt, Sarah Ancelle Schönfeld, Willem Jan Smit, Nasan Tur, Raul Walch u.a.

Hier ein paar Impressionen von der leider sehr kurzen aber sehr gelungenen Ausstellung– quick and dirty aus der Hüfte geschossen.

Foto-22.06.15-08-27-01 Foto-21.06.15-17-28-48 Foto-21.06.15-17-13-19 Foto-21.06.15-17-12-42 Julius von BismarckFoto-21.06.15-17-11-03 Foto-21.06.15-17-08-06 Sven Drühl

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Konzipiert von Lydia Korndörfer im Rahmen des ersten CAA-Mentoren-Stipendiums für kuratorische Praxis, 2015.

Opening on the foam – als Pop-Up-Ausstellung vom 19. bis 21. Juni 2015 im Schloss Sacrow
Eine Initiative von Contemporary Arts Alliance Berlin.

Tim David Trillsam

Tim David Trillsam zeigt im Rahmen der MIDSUMMER LAUNCH Pop-Up-Show der Online-Galerie weartberlin einige seiner Skulpturen. 2013 ist uns Trillsam mit seinen Bronzen schon bei der Berliner Liste aufgefallen. Wer heute noch Zeit hat, sollte sich in der Galerie Blond & Blond Contemporary seine Arbeiten live ansehen.

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Die Online-Galerie weartberlin geht mit der Ausstellung auch „offline“ und bietet am 20. & 21. Juni 2015 mit der  die erstmalige Gelegenheit eine Auswahl ihres Portfolios sorgfältig kuratierter aktueller Kunst live anzuschauen!

MIDSUMMER LAUNCH Pop-Up-Show

Blond & Blond Contemporary
Gartenstraße 114
10115 Berlin

UdK Rundgang 2015: 17.–19.7.2015

Er ist eine feste Größe im Berliner Kultursommer: der Rundgang der Universität der Künste Berlin. Jedes Jahr öffnet die größte künstlerische Hochschule Deutschlands für drei Tage wieder die Werkstätten, Ateliers, Studios und Probenräume ihrer vier Fakultäten Bildende Kunst, Musik, Gestaltung und Darstellende Kunst sowie des Zentralinstituts für Weiterbildung und gibt der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, die jungen Künstlerinnen und Künstler der Hochschule und ihre Arbeiten kennen zu lernen.

Die Besucherinnen und Besucher erhalten so einen Eindruck von der hohen Qualität und der Vielfalt der künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, die täglich an der UdK Berlin stattfinden.
Am Vorabend des Rundgangs findet das Sommerfest der UdK Berlin statt. Als Abschlussfest des Semesters richtet es sich ausschließlich an UdK-Studierende, weitere Mitglieder der UdK Berlin, deren Verwandte und Gäste. Aus Sicherheitsgründen wird es Einlassbeschränkungen geben – dies wird zu längeren Wartezeiten führen.

Rundgang 2015: 17.-19.7. 2015

Hardenbergstr. 33
Architektur, Bildende Kunst, Allgemeines
Fr+Sa 11–22 Uhr, So 11–20 Uhr

Straße des 17. Juni 118, 3D-Haus
Mode- und Produktdesign
Fr+Sa 11–20 Uhr, So 11–18Uhr

Grunewaldstraße 2–5
Grafikdesign, Illustration, Ausstellungsdesign, Film, Visuelle Kommunikation, Industrial Design, Kunst und Medien
Sa 11–22, So 11–20 Uhr

Fasanenstr. 1B, UNI.T
Kostümbild, Schauspiel, Tonmeister, Szenisches Schreiben, Sound Studies

Einsteinufer 43
designtransfer
Fr–So, 10–18 Uhr

Lietzenburger Straße 45
Bühnenbild
Fr 18-21, Sa+So 12-20 Uhr

Programm
RUNDGANG_Programm.pdf (PDF: 3.5 MB)