paper positions berlin – 26.–29. April 2018

Neue Location: Kunstmesse paper positions berlin zieht nach Mitte

Die paper positions berlin findet in diesem Frühjahr zum zweiten Mal statt und zieht in den eindrucksvollen Lichthof des ehemaligen Telegraphenamtes in der Jägerstraße in Berlin-Mitte. Wie im letzten Jahr wird die Messe auch 2018 wieder parallel zum Galerienwochenende in Berlin veranstaltet.

Vom 26.–29. April 2018 zeigen 46 ausgewählte internationale Galerien aus 11 Ländern ihre wichtigsten Positionen aus zeitgenössischer und moderner Kunst mit Fokus auf dem Material Papier. Zu sehen sind Zeichnungen, Collagen, Scherenschnitte, Texte, Fotografien, Künstlerbücher und Objekte in einem offenen Ausstellungsformat.

Indem die Messe auf klassische Kojen verzichtet, wird der Charakter einer großen Gruppenausstellung unterstrichen. Die räumliche Gestaltung bietet den Besuchern in besonderer Weise sowohl einen offenen Überblick als auch die Möglichkeit, einzelne künstlerische Werke im gegenseitigen Dialog wahrzunehmen.

Die rund 1000 qm große Halle in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom liefert der paper positions berlin ideale Voraussetzungen für die erweiterte Umsetzung ihres Messekonzeptes.

Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom
Französische Straße 33a-c
10117 Berlin


Paper Positions Basel:
Neue Kunstmesse für Arbeiten auf Papier

Auf der Paper Positions Basel präsentieren vom 12.–17. Juni 2018 rund 30 ausgewählte internationale Galerien herausragenden Positionen zeitgenössischer und moderner Kunst mit Fokus auf dem Medium Papier. Im zentral gelegenen Ackermannshof werden Zeichnungen, Collagen, Scherenschnitte, Fotografien, Künstlerbücher und Objekte gezeigt. Die Paper Positions erweitert damit das Spektrum der in Basel gezeigten Kunst erstmals um diesen Schwerpunkt.

Die Veranstalter wollen, dass dieses besondere Genre innerhalb der Kunst auch in dieser so wichtigen Woche konzentriert in den Mittelpunkt gestellt wird. Dabei sollen jene Galerien und die von ihnen vertretenen Künstler eine Präsentationsmöglichkeit bekommen, die sich dem Medium Papier mit all seinen spezifischen Besonderheiten, seiner Fragilität und seiner enormen Vielseitigkeit widmen. Papier steht meist am Anfang des künstlerischen Schaffensprozesses und bietet das kleine, zarte Format ebenso wie die komplexe Collage oder die große Skulptur. All das soll die Paper Positions sichtbar machen.

Im Sinne ihres ganz auf die meist sensiblen Exponate zugeschnittenen Messekonzepts ohne klassische Kojen setzen die Organisatoren bewusst auf eine salonartige Situation mit fortlaufenden Ausstellungswänden. Ebenso unterstreicht die begrenzte Anzahl der Aussteller den Charakter einer großen Themenausstellung. Die räumliche Gestaltung bietet den Besuchern sowohl einen offenen Überblick als auch die Möglichkeit, sich einzelnen künstlerischen Werken unmittelbar zu nähern und sie im wechselseitigen Dialog wahrzunehmen.

Der Ackermannshof in der St. Johanns-Vorstadt im Zentrum, in fußläufiger Entfernung zur Art Basel und unmittelbarer Reichweite des Parcours ist für die erste Paper Positions Basel eine ideale Location, die darüber hinaus bereits seit Jahrhunderten mit dem Werkstoff Papier verbunden ist. Mit seinen Ursprüngen im 13. Jahrhundert und seiner bewegten Entstehungs- und Nutzungsgeschichte vereint der Gebäudekomplex architektonische Elemente verschiedenster Epochen. Einst als Fischerhäuschen begonnen, wurde der Ackermannshof in der Blütezeit des Baseler Buchdrucks zur Druckerei umgebaut. Nach zwischenzeitlicher Umnutzung führte ab der Mitte des 20. Jahrhunderts die Genossenschaft Volksdruck die Tradition weiter und für kurze Zeit hatte auch Künstler Dieter Roth hier Wohnung und Atelier.

Das Team der paper positions hat in den letzten Jahren bereits erfolgreich Kunstmessen in München und Berlin etabliert. Auch in Basel setzt es auf die Qualität prägnanter künstlerischer Positionen und lädt das internationale Publikum zum Entdecken und Wiederentdecken ein.

paper positions basel
12.–17. Juni 2018

Ackermannshof
St. Johanns-Vorstadt 19-21
4056 Basel
Schweiz

www.paperpositions.com

Ben Tolman – Feine Zeichnungen

Einer der größten Zeichner der zeitgenössischen Kunst ist Ben Tolman. Der Künstler lebt und arbeitet in den USA in Washington DC.

Pyramid, 2016. Ink on Paper, 21×15 in.

Seine feinen Zeichnungen präsentieren dem Betrachter eine Art Wimmelbild, auf dem er ständig Neues entdecken kann. Das Kaputte scheint Ben Tolman besonders zu reizen, das er mit schwarzem humor mit feinen Strichen und feiner Mine aufs Papier bringt. Die Szenerien sind surreal und zeigen Touristengruppen, die durch ein gebiet voller Ruinen geführt werden, dabei stehen Dixi-Toiletten wie beim Festival am Rand des Geschehens. Es gibt viele Treppen, Graffiti-Throw-Ups an den Wänden. Leute stehen Schlange für irgendwas. Die Bild sind verschachtelt aufgebaut und viele unterschiedliche Ebene zeigen wie eben in Wimmelbildern verschiedenste Situationen, die gerade parallel stattfinden. In neueren Arbeiten tauchen zusätzlich in diesen Welten geometrische und teilweise organische Formen auf, die scheinbar die Landschaft bzw. die Gebäudewelten zu verschlingen drohen.

Wir warten gespannt auf die erste Ausstellung von Ben Tolman in Berlin!

Diesen Künstler sollte man sich in jedem Fall merken.

Canal, 2016. Ink on Paper, 36×60 in.
Beefy Cheesy Glory, 2016. Ink on Paper, 21 x 15 in.
Forward, 2017. Ink on Paper, 21 x 15 in.
Entrance, 2016. Ink and Gouache on Paper, 21 x 15 in.
Line 2016. Ink on Paper, 21×15 in.
Market, 2016. Ink on Paper, 22 x 30 in.
Purple People Eater, 2016. Ink on Paper, 21×15 in.
Tour, 2016. Ink and Gouache on Paper, 15×21 in.
Quietly, 2016. Ink and Gouache on Paper, 21×15 in.

Axel Void in der BC Gallery

Axel Void ist 1986 in Miami geboren. Im Alter von 3 Jahren zogen seine Eltern mit ihm nach Spanien, wo er aufwuchs. Axel Void ist stark inspiriert von der klassischen Malerei und Zeichnung und kam als Jugendlicher im Alter von 13 Jahren mit der Graffiti Szene in Berührung. Void studierte Kunst in Contemporary Art institutions und Fine Art schools in Cádiz, Granada und Sevilla.

2010 zog der Künstler nach Berlin, wo er für drei Jahre lebte und arbeitete, zog dann aber wieder in seine Geburtsstadt Miami zurück.

Seite Arbeiten, die man auf seiner Website sehen kann, sind höchst spannend!

Jetzt sind einige seiner Werke zu sehen in der Ausstellung
„SEHNSUCHT“ – A SOLO EXHIBITION BY AXEL VOID

Ausstellung: 16. Juli bis 15. August 2015
Vernissage: 16. Juli 2015, 18–22 Uhr

BC GALLERY
Libauer Straße 14
10245 Berlin
www.bcgallery.de

Peer Kriesel – Ausstellung in der Galerie Pillango 2015

Anfang Juni ist es wieder soweit – Peer Kriesel zeigt neue Arbeiten auf Papier und Leinwand.

Die Galerie Pillango –im wunderschönen Bezirk Tiergarten – präsentiert die Ausstellung vom 5.6. bis 19.6.2015.

Ausstellungseröffnung: Freitag, den 5. Juni 2015, um 19.30 Uhr

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Bild: „5×5“,
Zeichnung, Acryl/Pigmenttusche auf Leinwand, 60 x 80 cm, 2015
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Bild: „Wo ist denn nun die Verschwörung?“,
Zeichnung, Acryl/Pigmenttusche auf Leinwand, 60 x 50 cm, 2014

Datenschutz und die offenbar zunehmende Verwirrung der Gesellschaft, der Konflikt zwischen alter Ästhetik, den alten Werten und dem neuen Schönen – all dies sind Themen, die der Künstler Peer Kriesel in seinen Arbeiten aufgreift.
Die Verwahrlosung und das Schwinden der wahren Ästhetik, gleichzeitig jedoch auch der wahren Anti-Ästhetik, beschäftigen und inspirieren den Künstler seit Jahren.

Auf verspielte und experimentelle Art und Weise lässt Kriesel den Betrachter in eine märchen-, fast fabelhafte Welt eintauchen. Gleichzeitig konfrontiert er ihn mit der absurden realen Welt des Datenflusses, der Reiz- sowie Informationsüberflutung – einer Welt voller Gewalt und Frust.
Dieses Aufeinandertreffen, das Kriesel im wahren Leben beobachtet und das ihn in seinen Werken beeinflusst, bezeichnet er selbst als defekt (Defektivismus).

In der surrealen Darstellung seiner Fratzen möchte Kriesel diesem defekten und verzerrten Zustand begegnen. Verschrobene Figuren, ängstliche Gesichtsausdrücke und zerstörte Existenzen, aber auch lustig wirkende, lächerliche Karikaturen sind mit feinem Strich und dennoch gestischer Malweise auf das Papier oder die Leinwand gebracht. „Diese Fratzen sind aber auch die Fratzen, die einem bei Facebook, Myspace und den anderen ‚Communities’ sowie im Fernsehen begegnen. Sie grinsen einen von überall her an, sei es bei Big Brother, bei einer der vielen Castingshows oder beim Dschungelcamp.“

Peer Kriesel zeigt seinen Schockzustand über diese verrückte Welt und seinen inneren Kampf um deren Akzeptanz, indem er geradezu rastlos seine Fratzen malt, zeichnet oder kleckert. Er ist auf der Suche nach der perfekten, vollkommenen Fratze, die – so der Künstler – „die totale Emotion, die absolute Kraft“ verkörpert.
Das geschieht, wenn Hoffnung, Liebe, Wut und Glück in einem Gesicht verschmelzen.

Ausstellung: 5.6. bis 19.6.2015
Ausstellungseröffnung: Freitag, den 5. Juni 2015, um 19.30 Uhr

Galerie Pillango
Elberfelder Straße 31, 10555 Berlin-Tiergarten

Tel. 030.392 82 24 | mail@peerkriesel.de

Öffnungszeiten:
Di.-Fr. 15–18 Uhr und So., 14.6., 15–17  Uhr
oder nach Vereinbarung


Peer Kriesel im Social Web:

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