JONAS BURGERT – ab 28.4. bei Blain Southern

Dachte Sie, 240cm x 180cm, 2016

Endlich ist es wieder soweit: Es gibt wieder Arbeiten vom Berliner Künstler Jonas Burgert live in Berlin zu sehen. Vom 29. April bis 29. Juli 2017 werden ausgwählte Werke von Burgert in deriner Ausstellung in der Galerie Blain Southern in der Potsdamer Straße gezeigt. Diese sollte man sich schon jetzt im Kalender merken!

Blain Southern
Potsdamer Straße 77–87
10785 Berlin

Ben Tolman – Feine Zeichnungen

Einer der größten Zeichner der zeitgenössischen Kunst ist Ben Tolman. Der Künstler lebt und arbeitet in den USA in Washington DC.

Pyramid, 2016. Ink on Paper, 21×15 in.

Seine feinen Zeichnungen präsentieren dem Betrachter eine Art Wimmelbild, auf dem er ständig Neues entdecken kann. Das Kaputte scheint Ben Tolman besonders zu reizen, das er mit schwarzem humor mit feinen Strichen und feiner Mine aufs Papier bringt. Die Szenerien sind surreal und zeigen Touristengruppen, die durch ein gebiet voller Ruinen geführt werden, dabei stehen Dixi-Toiletten wie beim Festival am Rand des Geschehens. Es gibt viele Treppen, Graffiti-Throw-Ups an den Wänden. Leute stehen Schlange für irgendwas. Die Bild sind verschachtelt aufgebaut und viele unterschiedliche Ebene zeigen wie eben in Wimmelbildern verschiedenste Situationen, die gerade parallel stattfinden. In neueren Arbeiten tauchen zusätzlich in diesen Welten geometrische und teilweise organische Formen auf, die scheinbar die Landschaft bzw. die Gebäudewelten zu verschlingen drohen.

Wir warten gespannt auf die erste Ausstellung von Ben Tolman in Berlin!

Diesen Künstler sollte man sich in jedem Fall merken.

Canal, 2016. Ink on Paper, 36×60 in.
Beefy Cheesy Glory, 2016. Ink on Paper, 21 x 15 in.
Forward, 2017. Ink on Paper, 21 x 15 in.
Entrance, 2016. Ink and Gouache on Paper, 21 x 15 in.
Line 2016. Ink on Paper, 21×15 in.
Market, 2016. Ink on Paper, 22 x 30 in.
Purple People Eater, 2016. Ink on Paper, 21×15 in.
Tour, 2016. Ink and Gouache on Paper, 15×21 in.
Quietly, 2016. Ink and Gouache on Paper, 21×15 in.

Lutz Brandt in der White Square Gallery

Sehenswert: Lutz Brandt mit seiner Ausstellung „Borderline“ vom 24. Juni bis 6. September 2016 in der White Square Gallery.

Lutz_Brandt_Nemo Little Nemo, 2014
Acryl auf Leinwand
140 x 160 cm

Mutter_Natur_2015__Acryl_auf_Lwd._160_x_180_cm_Kopie Der große Urknall der Mutter Natur, 2016
Acryl auf Leinwand
160 x 180 cm

Lutz_Brandt_Borderline-smlBorderline, 2015
Acryl auf Leinwand

Ausstellung „Borderline“ von Lutz Brandt

Zum Auftakt der Sommerausstellungsreihe präsentiert die White Square Gallery die retrospektive Ausstellung „Borderline“ von Lutz Brandt (*1938 in Berlin).

Die breite Berliner Bevölkerung kennt seit Jahrzehnten die zahlreiche Kunst-am-Bau bzw. Street-Art Projekte, mit denen Lutz Brandt im Laufe seines Lebens deutliche Spuren in Ost-  wie auch in West-Berlin  hinterlassen hat. Bekannt sind außerdem seine Bauprojekte, Poster-serien, Werbeplakate und Magazinillustrationen. Denn Lutz Brandt gab sich als Künstler nie mit einer einzigen Kunstgattung zufrieden. Er ist und war immer auf mehreren Feldern erfolgreich tätig: als Architekt und Bühnenbildner, als Designer und Gebrauchsgrafiker, als Zeichner und Maler.

Leicht schreitet Lutz Brandt über die Grenzen der Gattungen, vermischt und vertauscht sie und macht somit den Grenzübergang zum Sinnbild seiner Kunst. Nicht nur der künstlerische Prozess selbst ist davon betroffen, sondern auch seine Sujets. Meistens sind es die Grenzgebiete, die Situationen also, in denen verschiedene Welten auf einander treffen, sei es Tag und Nacht, Phantasie und Realität, Traum und Wachsein, Dichtung und Wahrheit.

Die Bilder der Ausstellung stammen aus verschiedenen Werkgruppen und Zeiten und sind stilistisch wie thematisch ganz unterschiedlich. Was jedoch ihnen allen innewohnt, ja sie vereint, ist die Ambivalenz des Dargestellten, die Fragilität des transportierten Zustands, die Umkehrbarkeit der bildimmanenten zeitlichen Abfolge. Die Situationen sind in beide Richtungen lesbar: was wir als ein konsequentes Ergebnis vermuten,  erscheint uns unter einer anderen Perspektive als Ursache.

So könnten die vielen bunten Bauteilchen der „Mutter Natur“ eine komplette Zerstörung der Welt bedeuten, aber genauso denkbar und fühlbar ist in diesem Bild die beinahe vollkommene kosmische Harmonie des Ganzen. Die purzelnde Figur des kleinen Jungen im „Little Nemo“ bringt die Welt des Alltags mit der Welt der Abenteuer zusammen. Die scheinbar banale Szene mit den Passagieren, die das Flugzeug verlassen, lässt genügend Platz für Interpretationen offen. Im Bild „Kobe“ verwandeln sich die Folgen der Erdbebenkatastrophe in eine eigenständige Struktur, die Ruhe und Ausgewogenheit ausstrahlt.

Und im Bild „Borderline“, das dieser Ausstellung seinen Namen leiht, zeigt der Künstler einen pseudorealen Grenzübergang, wie ihn sich jeder von uns vorstellt. Aber auch hier, wie überall sonst, überlässt der Künstler alle Fragen und Antworten dem Betrachter. Schließlich soll auch dieser seinen Beitrag zur Kunst leisten.

White Square Gallery
Kronenstraße 43 (am Gendarmenmarkt)
10117 Berlin-Mitte

POSITIONS BERLIN Art Fair 2016

Als jüngste Kunstmesse Berlins präsentiert die POSITIONS BERLIN Art Fair seit 2014 neben etablierten Galerien ebenso Newcomer und Wiederentdeckungen des internationalen Kunstmarktes.
Mit vielseitigen Konzepten, interessanten Räumen und neuen Ideen bietet die POSITIONS BERLIN den idealen Rahmen, die vielfältige internationale Kunstszene während der Berlin Art Week zu erleben. Vom 15.–18. September 2016 präsentieren 73 Galerien aus 13 Ländern ihre prägnantesten künstlerischen Positionen im Postbahnhof Berlin.

POSITIONS BERLIN Art Fair 2016
15. bis 18. September 2016

http://positions.de

Postbahnhof am Ostbahnhof
Str. der Pariser Kommune 8
10243 Berlin

Sebastian Osterhaus – Rolle vorwärts

Sebastian Osterhaus kraftvolle Malerei ist geprägt durch einen medien- und genreübergreifenden Diskurs, der Innovation in der Kunst des 21. Jahrhunderts einfordert.

Neuberliner_Öl-auf-Leinwand_90cm-x-145cm_2011Neuberliner_Öl-auf-Leinwand_90cm-x-145cm_2011

Neuberliner, Öl auf Leinwand, 145cm x 90cm, 2011

Nordlichtflimmern_Öl-+-Mixed-Media-auf-Leinwand_150-x-100cm_2013_k

Nordlichtflimmern, Öl + Mixed Media auf Leinwand, 150cm x 100cm, 2013

Eine Auseinandersetzung mit tages- sowie gesellschaftskritischen Geschehnissen findet ebenso Ausdruck, wie die bewusste Überspitzung von Rollenspielen und bühnenartigen Sequenzen. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier steht dabei im Mittelpunkt seiner Arbeit. Nicht selten dient sein tierisches Bildpersonal der Verkörperung, Beschreibung und bewussten Überzeichnung des Menschen. Sebastian Osterhaus setzt bewusst auf eine klassisch anmutende Malerei, die bei genauerer Betrachtung den innovativen und spielerischen Einflüssen keine Grenzen setzt. Er kombiniert stilvoll und gekonnt die lange als minderwertig beurteilten Urban-Art-Sprachmedien mit klassischer Malerei und fordert den Betrachter geradezu heraus, sich mit einem komplexen Angebot an Denkanstößen, Fragestellungen und Selbstanalysen auseinander zu setzen.

Sebastian Osterhaus lebt und arbeitet in Münster.

Ausstellungsdauer: 10.06.2016 – 16.07.2016

artfein GALLERY
Hornstr. 20
10963 Berlin

 

URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART

„Graffiti und Street-Art gehören zu Berlin und umgekehrt. Sie wirken hier wie eine lokale Kunstform: Dem Westen haben sie geholfen, die Mauer bunt zu halten. Sie gestalten und kommentieren seit der Wende den Wandel der Stadt. Welcher Ort könnte besser geeignet sein für diese internationale und niedrigschwellige Kunst?“, brachte es Tim Renner, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, auf den Punkt. Mitte 2017 wird URBAN NATION die ersten Besucher begrüßen können. Bis dahin wird das bestehende Gebäude in der Bülowstraße 7 komplett umgestaltet und umgebaut – und somit auf die große neue Aufgabe vorbereitet: Künstler und Kunstwerke sollen hier gebührend gewürdigt werden.

URBAN-NATIONTim Renner (Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten), Hendrik Jellema (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Berliner Leben), Markus Terboven (Vorstandsmitglied der Gewobag), Yasha Young (Direktorin URBAN NATION) und Thomas Willemeit (Founding Partner GRAFT) begrüßten die zahlreichen Gäste und Pressevertreter, die teils weite Anreisen in Kauf genommen hatten, um diesem Ereignis beizuwohnen. Denn der Baubeginn von URBAN NATION heißt für die Hauptstadt nicht nur, dass sie das erste deutsche Museum für Urban-Art bekommt, sondern auch, dass ein Stück Kunst- und Berliner Stadtgeschichte geschrieben wird.

Sweet

SWEET – eine Ausstellung zusammen estellt von Axel Anklam und Jan Muche.

sweetMit:

  • Alexandra Baumgartner
  • Thomas Rentmeister
  • Miriam Vlaming
  • Jochen Görlach
  • Andreas Golder
  • Eckart Hahn
  • Marc Fromm
  • Oliver Mark
  • Jan Muche
  • Axel Anklam
  • Dan Devening
  • Katerina Belkina
  • Christian Hoischen
  • Tanja Rochelmeier
  • Thomas Henninger
  • Thorsten Brinkmann
  • Ernie Luley Superstar

Laufzeit: 17.6. – 3.7. 2016

geöffnet Samstags von 15 – 17 Uhr und nach Rücksprache

SCHAU FENSTER
Raum für Kunst
Lobeckstr. 30-35 – 10969 Berlin

www.schau-fenster.info

Ausstellung: Der feine Riss – Haus am Lützowplatz

Der feine Riss. Zeitgenössische Malerei auf dem historischen Feld

Mit: Ernie Luley Superstar, Franziska Maderthaner, Nguyen Xuan Huy, David Nicholson, Axel Pahlavi, Deborah Poynton, Till Rabus, René Schoemakers, Christoph Steinmeyer und Alex Tennigkeit

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Till Rabus, Ikebana #4, 2008, Öl auf Leinwand, 240 x 190 cm, Courtesy Galerie Michael Haas, Berlinder-feine-riss-06-nicholson

David Nicholson, Melancolia, 2007, Öl auf Leinwand, 208 x 135 cm, Sammlung Sander / The Sander Collectionder-feine-riss-05-schoemakers

René Schoemakers, Dystopia VII b, 2016, Acryl auf Leinwand, 180 x 130 cmDeborah Poynton, Morality Play II, 2008, Öl auf Leinwand, 250 x 200 cm, SØR Rusche Sammlung, Oelde/ Berlin

Deborah Poynton, Morality Play II, 2008, Öl auf Leinwand, 250 x 200 cm, SØR Rusche Sammlung, Oelde/ Berlinder-feine-riss-03-nguyenNguyen Xuan Huy, Waiting until the Sun sets, 2015, Öl auf Leinwand, 220 x 450 cm, Courtesy Galerie Rothamel

Die Ausstellung „Der feine Riss – Zeitgenössische Malerei auf dem historischen Feld“ bringt Malerinnen und Maler zusammen, die das Medium an klassische künstlerische Techniken binden und zugleich das historische Gewicht der Gattung mit einer radikal subjektiven Schaffenshaltung beantworten. Das handwerkliche Ethos malerischer Durcharbeitung als extrem zeitaufwändige künstlerische Praxis steht dabei in antagonistischer Spannung zur nervösen, flüchtigen Komplexität unserer heutigen Kultur, wie sie sich auf unterschiedlichen Ebenen in den Werken niederschlägt.

Eröffnung Donnerstag 23. Juni 2016, 19 Uhr

Weitere Informationen: http://www.hal-berlin.de/ausstellung/der-feine-riss/

Haus am Lützowplatz
Lützowplatz 9
10785 Berlin